Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man sich mit seinen Beschwerden irgendwann allein gelassen fühlt.

 

Mein eigener Weg begann lange bevor ich Heilpraktikerin wurde.

Mit anfang 20 hatte ich selbst immer wieder Schmerzen und Beschwerden. Ich ließ untersuchen, behandeln und suchte nach einer Erklärung.

Irgendwann kam der Punkt, an dem es sinngemäß hieß:

„Dann müssen Sie eben Schmerzmittel nehmen.“

Für mich fühlte sich das nicht nach einer Lösung an. 
Ich wollte verstehen, warum mein Körper diese Beschwerden machte – und ob es nicht noch einen anderen Weg geben könnte.

Dann begegnete ich einem Heilpraktiker.

Und zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, dass jemand nicht nur auf meine Beschwerden schaute. 
Er hörte zu. Fragte nach. Schaute genauer hin und betrachtete Zusammenhänge.

Die Behandlung mit Bioresonanz hat mir damals sehr geholfen und mir ein großes Stück Lebensqualität zurückgegeben.

Und ich weiß noch, dass damals ein Gedanke in mir entstand:

Genau so möchte ich irgendwann auch für andere Menschen da sein.

Trotzdem wurde ich nicht sofort Heilpraktikerin.

Es sollten noch rund 15 Jahre vergehen. 
Nicht, weil der Wunsch verschwunden war. Im Gegenteil.

Aber Menschen mit ihrer Gesundheit zu begleiten, bedeutet für mich Verantwortung. Und lange hatte ich das Gefühl, dieser Verantwortung noch nicht gerecht werden zu können.

Irgendwann war der Zeitpunkt da.

Ich begann meine Ausbildung und machte mich auf den Weg in einen Beruf, der sich heute sehr nach mir anfühlt.

 

Und auch mein eigener Körper hat mich weiter lernen lassen. 
Über viele Jahre begleitete mich beispielsweise ein immer wiederkehrendes Handekzem. 
Auch hier habe ich irgendwann begonnen, nicht mehr ausschließlich auf meine Haut zu schauen.
Ich habe mich mit meinem Körper beschäftigt – aber ebenso mit mir selbst. Mit Stress, Gedanken, Gefühlen, alten Mustern und der Frage, was mir eigentlich guttut.

Dabei habe ich für mich etwas Wichtiges gelernt: 

Gesundheit ist selten nur schwarz oder weiß. 
Manchmal gibt es nicht die eine Ursache und nicht die eine Behandlung.
Körperliche Prozesse, Lebensumstände, Stress, Ernährung, Nervensystem und unsere innere Welt können miteinander verwoben sein. 
Und genau deshalb lohnt es sich für mich, genauer hinzuschauen. 
So arbeite ich heute. 
Ich möchte nicht schon nach wenigen Minuten wissen, was dir fehlt.
Ich möchte erst einmal wissen, wer da eigentlich vor mir sitzt.
Was hast du schon erlebt?
Was wurde bereits untersucht? 
Was wurde versucht? 
Was hat geholfen – und was nicht? 
Und gibt es vielleicht Zusammenhänge, die bisher noch niemand betrachtet hat? 
Daraus entsteht Schritt für Schritt ein Weg, der zu dir und deiner Situation passt.

Nicht nach Schema F.

Nicht mit dem Versprechen, für alles eine Antwort zu haben. 
Sondern mit Zeit, Neugier und einem offenen Blick auf den Menschen als Ganzes.

Hinsehen.
Zuhören.
Zusammenhänge betrachten.
Behandeln.

Genau das bedeutet meine Arbeit für mich.

Ann-Kathrin Böning
Heilpraktikerin